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Verantwortung: Sei die Veränderung, die du in der Welt sehen willst (LebensLiebe Folge 20)

July 13, 2018

 

 

Warum es so wichtig ist, Verantwortung durch Zuhören, Kümmern und Handeln zu übernehmen erfährst Du in diesem Blog. Du nimmst für dich mit wie viel es Dir bringt mit dem Herzen zuzuhören; wie viel du zu geben hast; und wie du zu einem Licht der Veränderung in der Welt wirst.

 

Viel ist passiert seit wir uns das letzte Mal im Podcast LebensLiebe gehört haben. Ich war diesen Sommer auf einigen Startup-Konferenzen, habe mich über viele, neue Bekanntschaften gefreut und versucht, etwas mehr über aktuelle Trends im Technologiebereich zu erfahren. Ein Thema, das mir seit diesen Besuchen im Kopf herumschwirrt, ist Verantwortung. Ich warne dich am besten an der Stelle schon mal vor. Das Thema hat mich sehr intensiv beschäftigt und ich habe das Gefühl, der Blog heute wird ganz schön intensiv. Aber das schaffen wir, oder?

 

Was bedeutet Verantwortung?

 

Laut Wikipedia bedeutet Verantwortung [mit einer bestimmten Aufgabe, einer bestimmten Stellung verbundene] Verpflichtung, dafür zu sorgen, dass (innerhalb eines bestimmten Rahmens) alles einen möglichst guten Verlauf nimmt, das jeweils Notwendige und Richtige getan wird und möglichst kein Schaden entsteht.

 

Ein komplizierter Satz, der aber doch viel beinhaltet. Auch ein Satz, den ich direkt in Frage stellen möchte. Denn ich glaube fest daran, dass wir alle eine Verantwortung tragen. Genau mit dieser Botschaft habe ich mein letztes Startup-Event diesen Sommer – den Pirate Summit in Köln – verlassen. Nach zwei Tagen Small Talk und Fragen nach Skalierung von Business Models war ich ehrlich gesagt ganz schön müde.

Das darf man an dieser Stelle nicht falsch verstehen. Ich durfte auch wunderbar herzliche Menschen kennenlernen, eine Meditation zu innerer Stärke leiten und über Purpose in Startups diskutieren. Aber es gab eben auch viele andere Gespräche, die in mir den Wunsch erweckt haben, heute über Verantwortung zu sprechen.

 

Dann kam die Abschlussrede der Gründer und ihre Hinführung zum Burning Man, der für sie jedes Jahr symbolisch für einen Teil ihrer Rede steht. Ich möchte mich an dieser Stelle noch einmal ganz herzlich für diese Rede bedanken, denn sie hat mich direkt ins Herz getroffen.

 

Sie handelte von der Verantwortung, die jeder Einzelne trägt — und eben auch Gründer, Techniker, Ingenieure, Lehrer, Manager, Menschen in Organisationen und Communities jeglicher Art, die nicht nur schnell skalierbare Technologien bauen und über reines Höher, Weiter, Größer nachdenken sollten, sondern vor allem Produkte, die einen echten Mehrwert für die Menschen von heute und morgen schaffen. Dahinter steckt eine noch größere Botschaft: Wer heute eine Technologie baut, sollte sich über die Risiken nicht nur soweit bewusst sein, wie es die Risikobewertung eines Business Plans und einer Investorengruppe betrifft. Gründer und Techniker sollten sich auch viel weitreichendere Fragen stellen, bspw. Welches Suchtpotential für Kinder und Jugendliche hinter ihrer neuen Gaming-App steht? Wie sie mit ihrem Produkt der Umwelt schaden könnten? Welchen Mehrwert sie für eine Gesellschaft im Wandel schaffen?

 

Ich war den Gründern des Pirate Summits tief dankbar für ihre Rede und der Message, die sie dadurch mit ihrem Burning Man – also der Figur die am Ende verbrannt wurde - verbunden haben.

 

Verantwortung in einer Welt des Wandels

 

Wir leben in einer Welt der Veränderung, die von hoher Komplexität und Fragezeichen geprägt ist. Das führt zu Unsicherheiten, wie wir sie dieser Tage auch in der Politik sehen. Alte Strukturen funktionieren nicht mehr, Weltbilder entwickeln sich weiter und wo wir einst auf den Staat geschaut haben, müssen wir heute selbst die Verantwortung übernehmen.

Warum ist das so? Ich glaube nicht, dass es darauf eine klare Antwort gibt. Es wird nur deutlich: In dieser Welt fängt die Verantwortung bei uns selbst an. Da reicht kein Wegschauen, keine Sich-Ausruhen auf Strukturen und Rollen und dem alt bekannten: "So war‘s schon immer". Verantwortung heißt ListenCareAct.

 

Wie siehst du das? Was fühlst du, wenn ich das schreibe? Teile das gerne. Ich freue mich über deine Nachricht.

 

Listen

 

Lass uns ganz einfach anfangen: Egal ob auf der Arbeit oder Privat: Wie hören wir anderen Menschen zu? Hören wir anderen Menschen mit ganzem Herzen zu? Wollen wir wirklich hören, was sie sagen?

 

Vielleicht denkst du mal einen kurzen Moment an die Gespräche, die du in letzter Zeit geführt hast?

 

Ich habe einige Gespräche geprägt von Small Talk, schnellem Urteil und Weitergehen geführt, die viel mit mir gemacht haben. Zum einen habe ich festgestellt, wie sehr manche Menschen ihre Standard-Fragensets und damit auch die Standard-Muster ihrer eigenen Gedanken bedienen. Gerade bei größeren Business Events, Konferenzen etc. führt dies zu ganz simplen Gesprächsmechanismen, die selten in die Tiefe gehen.

 

Zu einem gewissen Grad verstehe ich das gut. Ein Event dieser Art dient dem Zweck, Möglichkeiten für das eigene Business, die Karriere und mögliche Kooperationen zu eruieren. Es geht uns dabei vielleicht nicht immer darum, Menschen als Menschen kennenzulernen. Und doch: Ist es nicht die wichtigste Komponente der Zusammenarbeit, sich zu kennen, zu verstehen und zu sehen und so auf Basis echter, menschlicher Beziehung zu wachsen? Mich kosten derartige Gespräche sehr viel Energie, denn sie lassen mich meist mit mehr Fragen als Antworten zurück.

 

Ich frage mich dann: Ob das genug ist? Ob wir wirklich keine Zeit mehr für Mitgefühl und Aufmerksamkeit haben? Ob nicht auch Business von heute und morgen viel mehr über Menschlichkeit, wahre Sympathie und echtes Kennen funktioniert als über banale Metriken?

Wenn ich beobachte, wie viele Menschen in der Business-Welt unter Stress und Druck leiden und dies gar nicht bemerken, würde ich behaupten, auch ihnen würde ein aufrichtiges Wort, ein ehrlich gemeinter Klopfer auf die Schulter und eine Handreichung mehr bringen, als eine neue Diskussionsrunde über Strategie und Kennzahlen.

Was denkst du? Welche Erlebnisse verbindest du mit Konferenzen, Events und Meetings?

 

Als ich diese Gedanken mit einer Freundin geteilt habe, hat sie eine wundervolle Bezeichnung dafür gefunden. Sie meinte, was du siehst ist die Mitgefühls-Müdigkeit. Natürlich sind wir oft erschöpft. Unsere Tage sind vollgepackt, Menschen in der Arbeitswelt bewegen sich in Welten, die klar von Höher, Weiter, Schneller (i.S.v. Skalierung, Business Models, Kennzahlen, Gewinnmaximimierung...) geprägt sind. Je länger sie sich in diesen Welten bewegen, desto mehr prägt dieses Vokabular ihr Handeln und Denken. Wenn der Druck steigt, nimmt er auch immer mehr Raum im Kopf ein.

 

Wie die Neurowissenschaften so schön darstellen, nimmt bei zunehmendem Stress unsere Fähigkeit zu Mitgefühl und Verbindung ab. Der Fokus richtet sich immer mehr auf uns selbst.

 

Gleichzeitig sagt die Neurowissenschaft aber auch: Unser Gehirn braucht Verbindung, denn eben das Miteinander ist wichtig für uns Menschen, damit wir uns glücklich und zufrieden fühlen.

 

Tipp 1:

 

Schliesse kurz die Augen und stelle dir vor, du bist in einem Gespräch mit deinem Lieblingskollegen. Was fragst du ihn? Über was sprecht ihr? Was steht an erster Stelle? Wie fühlst du dich dabei? ­Kommt ein leichtes Gefühl von Freude in dir auf? Wundervoll.

Nun stelle dir vor, du sprichst mit einem Fremden auf einen Netzwerkevent. Was fragst du ihn? Schaust du ihm in die Augen? Wie hörst du zu? Wie möchtest du dich bei diesem Gespräch fühlen?  Frag dein Gegenüber gern auch bewusst, was du für ihn tun kannst. Halte diese Emotion für einen Moment fest, lächle ihr vielleicht entgegen und lass sie dann wieder ziehen.

 

Vielleicht wird dir nun bewusst, wie viel du zu geben hast. Wir alle haben das. Du kannst diese kleinen Spiele jederzeit spielen und dich wieder mit deinen wahren Bedürfnissen bezüglich Unterhaltungen verbinden. So kannst du auch für dich und dein Umfeld ein wenig mehr achtsames Zuhören und Verbinden kreieren.

 

Care

 

Wir alle tragen Verantwortungen und diese fangen im Kleinen an. Schon so kleine Übungen können zu mehr Aufmerksamkeit im Miteinander führen. Eben diese Aufmerksamkeit ist oft wie ein Funken der Einsicht über unser Gegenüber. Wenn wir hinhören und offen sind, können wir Schönheiten in anderen Menschen entdecken, die wir sonst nie gesehen hätten. Wir können anderen ein Gefühl von Geborgenheit, Wertschätzung und Liebe entgegenbringen, das sie uns nicht nur danken, sondern auch spiegeln und weitertragen.

 

Du kannst das Licht sein, das du in die Welt tragen möchtest. Dein Licht ist ebenso wichtig wie das deines Nachbarn, Freund, Kollegen und des Menschen in der U-Bahn oder beim Bäcker, den du gerade mit einem kurzen Lächeln erfreut hast.

 

Lass uns nun für einen Moment die Flügel weit spannen. Lass uns ein Spiel mit den unendlichen Möglichkeiten von dir, mir und uns allen als magischen Wesen spielen. 

 

Wie anfangs schon erwähnt, stehe ich dem sehr engen Erfassen von Höher, Weiter, Schneller vorsichtig gegenüber. Warum ist das so? Ich glaube, wir alle haben eine Verantwortung, die tief mit dem verbunden ist, was wir tun.

Ich weiß, dass nur über erfolgreiche Unternehmen neue Arbeitsplätze geschaffen und alte gewahrt werden können. Doch vielleicht bist du ja bei mir, wenn ich behaupte, gesunde Organisationen, die getragen werden von Sinn-orientierten, leidenschaftlichen und authentischen Menschen werden langfristig sogar noch erfolgreicher sein als rein Gewinn-orientierte.

Wenn wir uns also über eine Welt unterhalten, die immer komplexer wird, sollten wir uns auch darüber unterhalten, wie wir Erfolg auf Basis von Herz und Verstand erreichen.

 

 

Für was engagierst du dich? Was tust du in deinem privaten und beruflichen Leben? Bist du Gründer, Manager, Mitarbeiter in einem Startup oder größeren Unternehmen, Künstler, Lehrer, Arzt, Kindergärtner (alles auch mit in)? Egal was du tust, du bist ein Teil dieses Gefüges aus magischen Wesen, die die Welt von heute und morgen maßgeblich prägen.

 

Ich bin Yogalehrerin, Gründerin, Wissenschaftlerin und vor allem bin ich ein magisches Wesen, das dich braucht. Denn nur gemeinsam können wir uns wirklich kümmern.

 

Wenn du Gründer oder Unternehmer bist, möchte ich dich gerne kurz direkt und von Herz zu Herz ansprechen. Ich habe eine Bitte an dich:

Bitte hinterfrage dein Business ehrlich und aus dem Herzen heraus nach seinem Mehrwert. Oft sprechen wir von Lock-Ins und Kundenbindung, über welche wir schnelles Wachstum erzeugen möchten. Falls du dies tust, bitte frage dich: Möchtest du diesen Effekt aus einem ehrlichen Wunsch das Leben deiner Kunden besser zu machen erzeugen oder rein zur Gewinnmaximierung? Könnten deine Kunden abhängig werden von deinem Produkt? Könnte dein Produkt negative Effekte auf die Natur haben? Könnten möglicherweise Tiere und andere Lebewesen in Mitleidenschaft gezogen werden? Ich weiß, das sind harte Fragen, auf die wir nicht immer sofort eine Antwort haben. Ich glaube an dich. Ich glaube an deinen ehrlichen Wunsch, dich kümmern zu wollen.

 

Lass mich die Fragen nun drehen: Macht dein Produkt Menschen glücklich? Macht es das Leben weniger oder das von vielen besser? Macht es das Leben leichter, die Luft klarer? Bringt es die Gesellschaft weiter? Wunderbar – was kann dein Produkt noch? Welche Aspekte, die glücklich, leichter, klarer machen kannst du skalieren?

 

Tipp 2:

 

Ihr Lieben, ihr könnt all diese Frage auch auf euer Handeln und Tun anwenden.

 

Wie macht ihr andere glücklich? Wie macht ihr das Leben anderer leichter? Was habt ihr zu geben? Wie könnt ihr aus euch selbst heraus die Gesellschaft voran bringen?

 

Geniesst die Antworten, lasst euch von den Optionen und Chancen euch zu kümmern mitreißen. Breitet eure Flügel aus und lasst euer Licht aus dem Herzen heraus strahlen.

 

Act

You can be the change you want to see in the world.

 

Die Welt der Komplexität birgt viele Unsicherheiten. Bedingt durch unsere Evolution ist das menschliche Gehirn darauf gepolt sich zu fürchten. Denn einst bedeutete Unsicherheit Gefahr. Zu Anfang musste der Mensch ständig einen stärkeren Gegner im Wald befürchten, dem er nicht gewachsen war. Ein kleiner Kratzer konnte den Tod bedeuten. Noch heute haben Ängste einen großen Raum in unserem Kopf. Nur dass die Gedanken, die sich um Ängste drehen, heute nicht mehr wirklich existenziell sind. Heute müssen sich die meisten in unserem direkten Umfeld nicht darum sorgen, morgen Essen auf dem Tisch zu haben. Dennoch sind 25% unserer 60.000 Gedanken pro Tag mit Ängsten, Selbstkritik und Urteilen gegenüber uns selbst erfüllt. 72% sind einfach leere Gedanken.

 

Weißt du, was ich meine? Wie oft hast du dich heute schon selbst kritisiert, das Gefühl gehabt, nicht genug zu sein oder warst unzufrieden mit einem Ergebnis? Wie viele Ängste und Unsicherheiten sind in dir hochgekommen? Wie oft hast du über dich oder einen anderen Menschen geurteilt? Das ist ganz natürlich. Trotzdem möchte ich dich dahin stupsen zu sehen, wie viel Raum wir alle in unserem Kopf haben. All diesen Raum können wir nutzen, um echte Veränderung zu schaffen.

 

Ich gebe seit mehreren Jahren Kreativ-Workshops zu neuen Geschäftsmodellen. In meinen letzten Workshops habe ich eine tolle neue Welle festgestellt. Denn immer mehr Ideen drehen sich um Fragen nachhaltiger Technologien und sozial verantwortungsbewusster Produkte. Je mehr dieser Geschäftsideen ich sehe, desto mehr glaube ich, einen kollektiven Wunsch nach nachhaltiger, sinn- und wertstiftender Innovation zu sehen.

 

Dieser Wunsch ist nicht neu. Die Wissenschaft betont schon lange die Bedeutung von Werten in ihren Ergebnissen. Einstein zermarterte sich selbst als aus seinen großartigen Forschungsergebnissen Grundlagen für eine der schlimmsten Waffen, die wir kennen wurde. Kurz vor seinem Tod unterzeichnete er ein Manifest das besagt: Erinnere Dich Deiner Menschlichkeit, und vergiss alles andere. (Russell-Einstein Manifest, 1955) Eigentlich sagt er so auch: Menschlichkeit fängt bei dir an.

Wenn wir uns die Diskussionen um den Schutz persönlicher Daten anschauen, sehen wir, dass die Bedeutung der Menschlichkeit tief verbunden ist mit technologischen Innovationen.

Gleichzeitig hören wir auch immer wieder Stimmen, welche die Moral neuer Innovation anzweifeln. Der Daten-Leak bei Facebook, die Nutzung von Innovation zur Verschleierung von Dieselausstoß und die Angst von Menschen von Maschinen ersetzt zu werden, schüren diese Zweifel. Ich kann das gut verstehen. Denn plötzlich haben wir das Gefühl, dass technologische Innovationen nicht wirklich zu unserem Wohl entstehen, sondern einmal mehr rein der Gewinnmaximierung bereits wohlhabender Unternehmen und einzelner Menschen dienen.

 

Puh, ich gleite auf ganz gefährliches Eis….

 

 

Darum möchte ich mich an der Stelle kurzfassen. Ich glaube an das Gute im Menschen. Ich glaube an das Gute in uns allen. Ich glaube auch, dass es an der Zeit ist, gewachsene Glaubenssätze rund um Gewinnmaximierung und Skalierung in Frage zu stellen. Es ist an der Zeit, neue Kennzahlen zu erheben. Und ich behaupte, dass sich die Rahmen für Veränderungen selbst verändert haben. Denn die Richtung dafür entsteht nicht mehr nur von oben herab – also von der Politik, den großen Unternehmen, Venture Capitalists, Banken, Gremien. Ich glaube vielmehr, dass es an uns liegt, Innovationen, Technologien und Unternehmen zu fördern, welche die Menschheit weiter bringen, der Umwelt gut tun und mehr Gleichheit statt Ungleichheit schaffen.

 

Jeder einzelne kann und darf handeln. Wenn unser Herz in Verbindung mit dem Kopf steht, haben wir meist schon eine recht gute Intuition in Bezug auf diese Dinge. Wir dürfen diese Intuition nutzen, um nein zu sagen und Organisationen, Gründungen, Innovation und Technologien hinterfragen. Wir dürfen für unsere Bedürfnisse als gesunde Menschheit in einer gesunden Umwelt von heute und morgen einstehen.

 

Wenn du nun denkst, dass ich heute aber ganz schon fordernd bin, dann gebe ich dir Recht. Aber weißt du was: Wir alle tragen unglaublich großes Potential in uns. Das fängt bei den vielen ungenutzen Gedanken an. Stell dir nur mal vor, du könntest die 25% negativer Gedanken – also ca. 15.000 pro Tag mit positiven ersetzen und nur die Hälfte der leeren Gedanken, ca. 21.000, mit neuen Ideen füllen. Stelle dir vor, wie viele positive Gedanken das pro Tag wären. 36.000 allein von dir, das zusammen mit deinen 5 engsten Freunden wären schon 180.000 tolle Gedanken pro Tag. Glaubst du nun auch langsam, dass wir so ganz neue Bewegungen schaffen können?

 

Rumi sagt: You are the universe in ecstatic motion. Die Yogaphilosophie sagt, das ganze Universum und alles Wissen über gut und richtig ist in dir. Ich ergänze, du hast mit deinen Gedanken jeden Tag die Chance, eine bessere Welt von morgen zu erfinden.

 

Tipp 3:

 

Du kannst in ehrliche Verbindung mit dir selbst und anderen gehen, in dem du das ganze Potential deiner Gedanken ausschöpfst. Jeder Gedanke kann ein wenig mehr Licht in die Welt bringen, die wir erschaffen. Und jeder positive Gedanke wird einen Funken mehr Glück, Zufriedenheit und Leichtigkeit in dir schaffen. Wenn also demnächst wieder die negativen Gedanken aufsteigen, fange einfach ganz sanft an, sie zu labeln – also beispielsweise:

Du denkst: Ich bin zu dick. Dann label den Gedanken: Kritik und lass ihn los. Du denkst: Mein Chef nervt. Label: Kritik und loslassen. Du wirst merken, Gedanken sind nur Gedanken. Sie sind nicht du. Raum entsteht. Nach und nach wirst du deine Gedanken immer mehr für neue Ideen nutzen können.

 

Wir alle sind Teil eines wunderbaren Ganzen, das wir als magische Wesen ausfüllen.

 

Danke, dass du hier warst. Wenn dir der Blog gefallen hat, teile ihn sehr sehr gerne mit deinen Lieben. Wenn du noch Gedanken dazu hast, schreib mir gerne eine Nachricht.

 

Ich wünsche dir von Herzen viel Freude beim Schaffen, Kreieren und Bewegen.

 

Danke, dass es dich gibt.


Martina

 

Spannende Links

 

Verantwortung und Innovation 

Schöne Gedanken zur Moral in der technologischen Innovation.

 

Einstein über Verantwortung 

Hintergründe zu Einstein und der Verantwortung der Wissenschaft.

 

Der Podcast zum Nachhören

 

Verfügbar auf SoundCloud 

 

 

 

 

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