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Freiheit und Sinn - Der Kompass für Sternensammler (LebensLiebe Folge 9)

March 15, 2018

 

Willkommen zu LebensLiebe. Dem Blog und Podcast zum Leben, Lieben und Lachen.

 

Dieser Blog begleitet die Podcast-Folge 'Freiheit' auf LebensLiebe. Ich lade dich ein, die Chancen der Freiheit zu umarmen und einfach glücklich zu sein. 

 

In diesem Post erfährst du auch wie du mit kleinen Tricks dem Sinn des Lebens begegnest und nimmst für Dich mit…

 

… wie wichtig es ist, Grenzen aufzuzeigen;

… wie kleine Mantras helfen, Vertrauen aufzubauen;

… wie du durch Journaling klarer über deinen Sinn wirst.

 

Freiheit - Was ist das eigentlich?

 

Frei sein, das Leben frei gestalten und sich von Grenzen lösen. Was bedeutet eigentlich Freiheit?

 

Wir alle wollen glücklich sein. Einige von uns sind so offen und klar, dass sie direkt sagen können: Das eine leitende Ziel in meinem Leben ist Glück. Andere sehen Glück mehr als Side Effect von anderen Aspekten wie einer funktionierenden Beziehung, Erfüllung im Job oder einem guten Einkommen. Ich stelle mal die These auf: Glück ist nicht möglich ohne Freiheit.

Ich habe mich wie immer in meiner Recherche für diesen Podcast ein wenig in der Forschung und auf Blogs umgesehen und eine tolle Definition gefunden:

Freiheit bedeutet nicht zu tun was auch immer dein Herz gerade möchte. Freiheit ist die Möglichkeit zu tun, was auch immer dein Herz möchte. Freiheit ist die Chance auszubrechen, wenn und wann du es brauchst. Freiheit ist Selbstvertrauen. Es ist das Vertrauen darauf nicht in einem unglücklichen Zustand bleiben zu müssen. Freiheit ist also letztlich die kontinuierliche Chance Kontrolle über dein eigenes Leben zu übernehmen anstatt sie anderen Menschen oder Situationen zu überlassen.

Freiheit ist in die Verantwortung für dich selbst und dein Leben zu treten.

 

In anderen Worten: Freiheit ist eine Chance, die du dir selbst gibst, aber eben auch nehmen musst.

 

Nun leben wir in einer Welt, die von Rahmen, Moralvorstellungen und Regeln dominiert wird. Wer ausbrechen möchte, wird schnell als verrückt, wenig passend und zu anders angesehen. Sich die Freiheit herauszunehmen, das Leben selbst zu gestalten bedeutet auch, Mut zu fassen und über bestehende Grenzen hinaus zu denken.

 

Ich möchte diese Idee sehr gerne umdrehen: Auch wenn in diesem Kontext der erste Schritt Freiheit zu leben gar nicht so einfach scheint, kann frei leben, denken und handeln doch auch eine Chance sein ein Vorbild für andere zu werden. Ich gehe noch weiter: Wir Menschen sind Gewohnheitstiere. Wenn wir es uns selbst also zur Gewohnheit machen können, Freiheit zu leben, wird es uns nach einer Weile gar nicht mehr so schwerfallen. Wir gewöhnen uns daran frei und glücklich zu sein.  

 

Wenn Freiheit ein Weg ist Glück in deinem Leben zu kultivieren, sollten wir uns vielleicht gemeinsam anschauen, wie das gehen kann? Was meinst du?

 

Freiheit auch in der Geschlechter-Wahrnehmung

 

Ich beginne diesen Podcast heute am Women`s Day – also einem Tag, der in ganz vielen Aspekten für die Freiheit der Frauen steht. Ich bin keine Philosophin und habe mich mit der Philosophie immer nur aus Interesse für die vielen schönen Gedanken befasst. Doch eine Autorin, die auch in den Gender Studies immer wieder auftaucht ist Simone de Beavoir. Vielleicht hast du schon mal von ihr gehört?

Um das gleich zu Anfang zu sagen: Sie hat sich selbst nicht als Philosophin angesehen und doch großen Einfluss auf feministische Theorien gehabt. Sie hat diesen schönen Satz geschrieben:

“One is not born a woman but becomes a woman.”

Man ist nicht als Frau geboren, sondern wird zu einer gemacht. Ihrer Meinung nach, wird man durch historische und soziale Konstruktion einem bestimmten Geschlecht zugewiesen und zu einer Frau oder einem Mann gemacht. Man entspricht gemeinhin den Erwartungen, die aus diesem Konstruktivismus entstehen.

Nun sind seit 1940 einige Jahre ins Land gegangen. Die Frau von heute muss ihren Mann nicht mehr fragen, ob sie arbeiten gehen darf. Sie geht wählen und ist im Management großer Firmen vertreten. Wohlgemerkt, ich beziehe mich jetzt natürlich weitgehend auf die westliche Welt und Deutschland. Zudem würde ich die gerne die Frage in den Raum werfen: Wie weit ist das Bild dieser Konstruktion von Frau wandelbar? Und wie weit ist somit auch der Mann konstruiert?

 

Ich gründe gerade ein Unternehmen zusammen mit einem Mann. Obwohl wir uns beide sehr einig darüber sind, dass wir uns nicht auf das Spiel der Geschlechterrollen einlassen möchten, merken wir doch, wie sehr diese Wahrnehmung unsere Interaktion mit der Außenwelt prägt. Vermutlich ist unsere Aufstellung für uns von Vorteil. Die Frage ist nur: Wollen wir uns als Gründungsteam darauf stützen? Schon bei unseren ersten Events haben wir gemerkt, wie leicht Mann und Frau in klassische Rollen wahrgenommen werden und andere entsprechend mit uns interagieren.

Das hat die Kommunikation in manchen Hinsichten erleichtert, aber doch auch Fragen aufgeworfen. Denn wie können wir wirkliche Gleichberechtigung im Job leben, wenn wir automatisch und recht schnell in die Muster der gesellschaftlichen Konstruktion von Mann und Frau zurückfallen?

Ich formuliere das mal noch drastischer: Ist es nicht traurig, dass man als Mann im Job an erster Stelle Mann und als Frau an erster Stelle Frau sein muss? Wäre es nicht schöner, wenn wir alle gemeinsam fähig wären, uns von diesen Prägungen zu befreien und das Gegenüber einfach nur auf Basis von Wissen, Fähigkeiten und Charisma wahrnehmen könnten? Eine Freundin von mir hat das so schön formuliert: Ich möchte wegen meiner Kompetenzen wahrgenommen werden! Und ich denke, sie spricht hier einen Wunsch für Männer und Frauen aus.  

 

Ich glaube, das wäre ein wunderbarer Weg in Richtung Befreiung. Dieser Weg würde so viel Druck von dir als Mann und als Frau nehmen. Er würde dir erlauben, als Mann ohne Wertung der anderen in deine weibliche Seite zu treten und als Frau im Gegenzug in deine männliche. Er würde Sätze korrigieren wie: Ist die heute wieder zickig! – wenn Frau mal etwas emotionaler ihre Meinung äußert (ich weiß, das ist ein Gemeinplatz. Leider gilt der immer noch!) und würde Männer vielleicht auch erlauben Weichheit auch unter „harten“ Männern zum Ausdruck zu bringen ohne dafür einen schiefen Blick zu erhalten.

 

Du merkst vielleicht, das ist ein emotionales Thema für mich. Das liegt sicher auch an dem Kampf, den ich selbst als Frau in der Berufswelt hinter mir habe. Doch bevor ich mehr darauf eingehe, ein erster Tipp für heute:

 

Tipp 1: Umarme deine weiblichen und männlichen Seiten

 

Liebe Frauen, liebe Männer: Wir alle haben weibliche und männliche Seiten. Das genau macht uns zu so wundervollen und magischen Wesen. Doch wir können nicht von anderen erwarten diesen Reichtum an Facetten anzunehmen, wenn wir es nicht selbst tun.

 

Die folgenden Fragen können dir dabei helfen:

 

1. Welche 3 tolle Eigenschaften machen mich zu einer wunderbaren Frau bzw. einem wunderbaren Mann.

2. Welche 3 Eigenschaften, die ich super an mir finde, sind unabhängig vom biologischen Geschlecht?

3. Welche 3 tollen Eigenschaften machen mich zu einem guten und liebenswerten Menschen?

 

Du siehst vermutlich auf was ich hinaus will. Der größte Teil deiner wundervollen Eigenschaften zeichnet dich als Mensch aus. Geniesse deinen eigenen Facettenreichtum. Denn du bist wundervoll und einzigartig.

 

Freiheit erreichen bedeutet Grenzen aufzeigen

 

Ich möchte gerne mit dir teilen, was ich im Berufsleben als Frau so erlebt habe. An dieser Stelle ist es mir ganz wichtig zu sagen: Mich interessiert von ganzem Herzen, ob du vielleicht ähnliche Erfahrungen gemacht hast? Ich freue mich auf deine Nachrichten!

In einem meiner ersten Jobs wurde ich sehr regelmäßig mit sexuellen Anspielungen konfrontiert. Damals war ich viel zu jung, um die Grenzen aufzuzeigen. Heute denke ich mir: Wow, was für eine Respektlosigkeit habe ich denn damals erlaubt? In einer späteren Phase hatte ich viele Vertriebstermine in ganz Deutschland. Nach ca. einem halben Jahr in diesem Job ist mir aufgefallen, dass ich nur einen einzigen Termin mit einer Frau gehabt hatte. Eine großartige Erinnerung in dieser Zeit ist auch der Satz eines Menschen, der mir ein Vertriebscoaching geben sollte: Na, da ziehst du dir ein weißes, enges T-Shirt mit eurem Logo an und dann wird das schon klappen. In dem Moment hat eigentlich nur gefehlt, dass ich die möglichen Kunden zum Wet-T-Shirt Kontest einlade.

 

Irgendwie schon lustig, was man so erlebt. Solche Sätze sind glücklicherweise über die Jahre deutlich weniger geworden. Vermutlich auch, weil ich sie irgendwann nicht mehr erlaubt hätte. Man muss viele Unsicherheiten überwinden, wenn man erst einmal ins Berufsleben einsteigt. Aber man wird mit der Erfahrung klarer über die Grenzen, die man setzen darf und muss.

 

Tipp 2: Zeige Grenzen auf

 

Falls du eine junge Frau bist, bitte ich dich darum, solche Sätze nicht zuzulassen. Sag deinem Gegenüber, dass du das nicht angemessen findest und bitte ihn davon Abstand zu nehmen. Sei gerne mutiger als ich es damals war.

 

Doch lass uns langsam vom Thema Geschlechterrollen wegkommen. Ich bin ehrlich gesagt selbst ein wenig überrascht wie emotional das heute hoch kommt. Und liebe Männer, die ihr gerade zuhört: Ich lade euch ganz herzlich ein, eure Geschichten mit mir zu teilen. Ich weiß genau, dass ich diese Seite heute nur sehr einseitig darstellen kann und hoffe, ihr verzeiht mir das. Gleichzeitig danke ich euch, dass ihr noch hier seid und Interesse zeigt.

 

Der Sinn – ein Wegweiser in Richtung Freiheit

 

So, wie schlage ich jetzt den Bogen zurück zur Freiheit?

Ich nutze nochmal Simone de Beaviour: Ihrer Meinung nach ist die größte Herausforderung, die mit Freiheit kommt, seinem Leben einen wahren Sinn zu geben. Denn diese Sinngebung erfordert Mut und Zielsetzungen, die nicht nur von außen, sondern vor allem auch von innen getrieben werden.

Doch wie geht das eigentlich? Seinem Leben einen Sinn geben? Den Sinn finden und den Sinn verfolgen?

 

Ich habe über die Frage meines Lebenssinns so viele Jahre gegrübelt und mir den Kopf zerbrochen. Ich habe eine Freundin, die ganz früh den Sinn ihres Lebens in ihrem Job gefunden hat. Während ich so die Stationen meines Berufswegs gegangen bin, hat sie bereits ihren Traumjob ausgeführt und ich habe mir so oft gedacht: Wie kommt es, dass manche so früh auf ihre Lebensaufgabe stoßen und andere scheinbar so gar nicht?

Wenn ich beobachtet habe, wie sehr sie in ihrem Tun aufgegangen ist, war ich immer voller Freude und vielleicht auch ein wenig Wehmut. Scheinbar war ihr für ihren Job nie etwas zu viel. Sie hat so oft voller Herz und Liebe von ihren Aufgaben gesprochen und ist dafür bei Wind und Wetter, Tag und Nacht durch das ganze wilde Berlin mit dem Rad gefahren.

Von ihr habe ich eine Sache gelernt: Wenn du deinen Sinn gefunden hast, dann verfolgst du ihn einfach. Dann ist scheinbar nichts zu viel. Du hast einen inneren Antrieb und eine Leidenschaft, die dich immer weiter tragen.

 

Dabei will ich gar nicht sagen, dass sie nicht auch ihre Herausforderungen zu meistern hatte. Ganz im Gegenteil. Trotzdem habe ich nie von ihr gehört, dass sie über einen möglichen anderen Job nachdenkt.

 

Eine weitere bewegende Freundin hat ihren Sinn schon mit 16 Jahren gefunden. Auch sie kenne ich seit jeher als regen und sehr aktiven Menschen. Sie war immer schon sehr umtriebig, hat ein kleines Unternehmen nach dem anderen im Bereich ihrer Expertise – der Gastronomie – aufgezogen und war immer mit ganzem Herzen dabei. Nicht alle ihre Ventures sind gut gegangen. Aber das eine, dem sie sich ganz verschrieben hat, kommt mir immer vor, als wäre es ein Teil von ihr. Natürlich sagt sie mir auch manchmal ganz deutlich: Weißt du, ich bin schlimm. Ich will in meinem Laden alles perfekt haben. Es fällt mir so schwer, Aufgaben aus der Hand zu geben. Denn in jedem kleinen Detail steckt ihre Handschrift und ihre Begeisterung.

 

Man sieht, wenn man seine Leidenschaft gefunden hat und Sinn in seinem Tun findet, bedeutet das auch manchmal, kleinere Herausforderungen meistern zu müssen. Doch nachdem was ich so gesehen habe, glaube ich tief und fest: Wenn man einen Sinn in dem sieht, was man tut und das Herz dafür brennt, wird es auch funktionieren. Irgendwie eröffnen sich Türen, die deinem Sinn den Weg bahnen.

Ich glaube, in diesem Gedanken steckt sehr viel Kraft. Er ermutigt den eigenen Sinn zu suchen, dran zu bleiben und daran zu glauben. Er zeigt auch ein wenig auf, was ich selbst erlebt habe.

 

Wenn du bereit dafür bist, findet dich dein Sinn. Manche von uns findet er ein wenig früher, manche von uns ein wenig später. Trotzdem möchte ich dich ermuntern, an deinen Weg zu glauben.

 

Tipp 3: Glaube an deinen eigenen Weg

 

Vielleicht hast du noch nicht das Gefühl der Klarheit über deinen Sinn. Doch auch die Unklarheit inklusive der Irrungen und Wirrungen haben ihren Sinn. Sie sind wundervolle Lehrmeister, die dich mit dem Werkzeug ausstatten, das du eines Tages brauchen wirst, um deinen wahren Sinn voll und ganz umarmen zu können.

 

Wenn du also mal wieder an dem Punkt stehst, an dem du dich fragst: Warum mache ich das eigentlich alles? Schau in den Spiegel, lächle dich voll Liebe an und flüstre dir zu:

 

Ich liebe das Leben und das Leben liebt mich.

Ich liebe das Leben und das Leben liebt mich.

Ich liebe das Leben und das Leben liebt mich.

 

Du wirst merken. Sofort wird dein ganzes Inneres von einem Licht des Optimismus erfüllt und du kannst wieder mit mehr Zuversicht auf deinem Weg zu Sinn laufen – wenn du ihn nicht schon längst gefunden hast.

 

Die Sinn-Suche selbst ist wie in Kompass Richtung Freiheit

 

Ob oder ob nicht, der Sinn und die Suche danach war für mich persönlich wie ein Kompass in Richtung Freiheit. Dabei habe ich auch immer nach Wissen gesucht, das mir auf diesem Weg hilft. Falls du meinen Podcast schon öfter gehört hast, ahnst du vermutlich schon was jetzt kommt: Mir hat das Yoga unglaublich viele Aha-Momente auf dieser Suche beschert. Die physische Praxis und vielleicht noch mehr die geistige Praxis wie das Meditieren und das Studieren der alten Schriften waren und sind für mich wie Lichter am Horizont. Ich finde in der Praxis des Yoga so viele Antworten und fühle mich dadurch immer wieder aufgefangen und getragen.

Aber ich möchte hier gar kein Marketing machen. Ich will dich vielmehr ermutigen, dein persönliches Yoga zu finden und es voll und ganz auszukosten.

Gleichzeitig möchte ich gerne mit dir teilen, was das Finden des Sinns und dieses Entdecken der Freiheit für mich bedeutet hat.

 

Dafür möchte gerne auf die Bhagavad Gita – dem Buch zum Gesang Gottes zurückgreifen. Übrigens kann ich dieses Buch aus dem geschätzten Jahre 3141 vor unserer Zeitrechnung allen Sinnsuchern nur wärmstens empfehlen. Es ist die Geschichte vom jungen Krieger Arjuna der mit seinem guten Freund und Wagenlenker Lord Krishna genau diese eine Frage bespricht: „Warum tue ich das eigentlich alles.“

Wer das Buch liest, bekommt unglaublich viele schöne Anregungen für seinen eigenen Weg. Und merkt wie ich: Das schmerzliche Fragen und die Unsicherheiten sind ein großer Teil des Suchens. Denn wer nicht ein wenig wie Arjuna in den Kampf zieht, wird es nie wagen, zu seinem wahren Ich durchzustoßen.

 

Das war ein großer Teil meines Weges. Ich musste lernen, mich selbst zu lieben und mich so anzunehmen wie ich bin. Dabei hat mir das Yoga unglaublich geholfen. Ich bin sanfter mit mir geworden, konnte mir mehr verzeihen und der Perfektionist durfte manchmal ein wenig hintenanstehen. Durch diese aktivere Selbstliebe von der ich auch schon gesprochen habe, ist sehr viel Energie entstanden. Ich glaube ganz fest, dass wir alle diese Energie in uns tragen: Du hast sie, deine Freunde haben sie, wir alle haben sie. Aber nicht immer wissen wir, die Energie positiv für uns zu nutzen.

 

Hier sagt Krishna so schön: Du kannst keinen größeren Schaden anrichten, als deiner inneren Wahrheit nicht zu folgen. Ich würde das mal so umformulieren: Nutze deine Energie dafür, deiner eigenen Wahrheit zu vertrauen. Jeden Tag denkst du so viele Gedanken. Ich bin mir sicher, es gibt ein paar Gedanken, Leidenschaften und Wünsche, die dir schon ganz oft begegnet sind. Verwende ein wenig Energie darauf und schau mal, was sich für Ankerpunkte auf deiner Sinnsuche ergeben.

Zieht es dich an einen bestimmten Ort?

Möchtest du ein bestimmtes Hobby ausprobieren?

Hast du immer wieder das Gefühl, mal mit einer bestimmten Person in Kontakt zu treten. Egal was, bleib bei dem Gedanken und gib ihm Energie.

 

Lenke die Energie bewusst. Das wird dir auch helfen, Leiden und Schmerz leichter als Teil des Entdeckens anzunehmen. Denn leider gehören diese Aspekte auch dazu. Für mich hat Leiden und Schmerz ganz viel Loslassen und Abschied nehmen bedeutet. Ich musste Menschen, Wünsche und vor allem geliebte Orte ziehen lassen, weil es mich immer weitergetrieben hat. Entgegen der allgemeinen Ansicht „Man muss doch wurzeln“, musste ich weiterziehen, um den Sinn zu verfolgen. Ich glaube, gerade in diesem Annehmen von dem was ist liegen sehr viele Antworten bezüglich des Sinns. Annehmen schafft Raum.

 

In diesem Raum sind für mich neue Möglichkeiten für Schaffen und Tun entstanden. Aus diesen Möglichkeiten habe ich noch mehr Energie geschöpft. Und letzten Endes ist etwas Wunderbares passiert: Ich habe diese unendliche Verbindung aller Dinge gespürt. Ich hatte plötzlich das Gefühl, dass alles verbunden ist und diese Verbindung eigentlich der ultimative Sinn ist. Denn wenn wir alle in Verbindung stehen, haben wir auch alle einen Grund für unser Dasein.

 

Das Vertrauen, das für mich aus diesem Gefühl erwachsen ist, leitet heute jeden Tag meinen Weg. Und glaub mir, der Sinn, der sich darauf aufgetan hat, war keine klassische Job-Description, auf die ich mich mal schnell bewerben konnte.

 

Aber der Weg selbst hat mir geholfen, freier zu denken und zu sehen. Dabei ist eigentlich gerade jetzt alles am Anfang.

 

Denn ich fange gerade erst an, diesem Sinn meine ganze Energie zu schenken. Er ist der Grund, dass ich an manchen Morgen aufmache und mich frage: Warum mache ich das eigentlich alles? Und die Antwort ist eigentlich immer die gleiche: Weil es mich erfüllt. Weil ich daran glaube. Weil mich etwas leitet, das in Verbindung mit diesem großen Ganzen steht.

 

Ich glaube, dafür musste ich die Erfahrungen machen, die ich gemacht habe. Aus diesem Grunde musste ich die Stationen auf meinem Lebensweg besuchen. Sie haben mir gelehrt mit Geschlechterrollen umzugehen und in bestimmten Situationen darüber zu stehen. Diese Stationen haben mich auch mit Werkzeugen ausgestattet, die ich heute jeden Tag als Gründerin brauche. Und sie haben mir geholfen ein Wissen aufzubauen, das nötig ist, um die Berufswelt, mit der ich interagieren möchte, zu verstehen und zu unterstützen.

 

Ich fühle mich heute frei und glücklich mit dem was ich tue. Trotzdem kämpfe ich immer noch mit ganz vielen kleinen Ängsten und Unsicherheiten. Darüber möchte ich dir aber gerne im nächsten Podcast mehr erzählen.

 

Für heute einfach nur ein kleiner Tipp zum Schluss:

 

Tipp 4: Vertraue auf deinen Weg

 

Geh deinen Weg in kleinen Schritten. Vertraue und geh ein wenig strategisch vor. Starte ein Tagebuch und nimm dir am Ende jeder Woche für folgende Fragen ungefähr 10 Minuten Zeit:

 

  • Welche 3 Aufgaben im Job haben mich diese Woche glücklich gemacht?

  • Welche 3 Aufgaben würde ich am liebsten nicht mehr tun?

  • Wie gesund fühle ich mich gerade auf einer Skala von 1-10?

  • Wie gut sind meine privaten Beziehungen gerade auf einer Skala von 1-10?

  • Was würde ich heute ändern, wenn ich keine Angst hätte?

 

Ich bitte dich, dieses kleine Tagebuch über einen Zeitraum von 1 bis 2 Monaten zu führen. Schaue am Ende der 2 Monate darauf und analysiere die Muster. Du wirst sehr klar sehen, das genau in deinem Leben zu Leid und was zu Glück führt.

 

Wow, was haben wir heute für eine Reise hinter uns. Über die Schönheit des Weiblichen und Männlichen mit Simone de Beavoir, hin zu Grenzen und Entgrenzung bis zur Unterhaltung von Arjuna mit Lord Krishna. Wahnsinn.

 

Zusammenfassung der Tipps:

 

Tipp 1: Geniesse deine weiblichen und männlichen Seiten.

Tipp 2: Zeige Grenzen auf, wenn du es für nötig hältst.

Tipp 3: Ich liebe das Leben, das Leben liebt mich. Flüstere dir dieses Mantra immer mal wieder zu.

Tipp 4: Vertraue und bahne deinem Sinn durch regelmäßiges Journaling einen Weg.

 

Ich danke dir so sehr, dass du heute dabei warst und dir gemeinsam mit mir Gedanken über die Freiheit gemacht hast. Ich möchte nochmal auf das Zitat am Anfang zurückkommen.

Freiheit ist die Möglichkeit zu tun, was auch immer dein Herz möchte. Freiheit kann zu deinem Pfad hin zum Glück werden. Freiheit ist deine Chance, dein wunderbarstes und glücklichstes Leben zu führen.

 

Love and light***

Deine Martina

 

 

Hier noch ein paar spannende Links:

 

What is freedom

Schöne Gedanken zur Freiheit.

 

Simone de Beauvoir 

Mehr über die wunderbare Schriftstellerin und Aktivistin.

 

Design your Life`s Purpose – Workshop

Wann: 15. April 2018

Wo: San Francisco

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Und hier gibt es den Podcast zu Freiheit

 

 

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