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Erfüllung – Voller Glück mitten im Leben (LebensLiebe Folge 10)

April 10, 2018

 

In diesem Blog lernst du, wie du mit kleinen Tricks Erfüllung im Job und Privatleben findest. Du nimmst für Dich mit…

… wie viel Kraft du aus Selbstvertrauen schöpfen kannst;

… wie Optimismus Vertrauen schafft;

… wie Täler im Leben helfen zu wachsen und an deinen Weg zu glauben.

 

Heute geht es um Erfüllung im Leben – im Privatleben und im Berufsleben. Die Frage nach dem Sinn unseres Handelns und der wahren Erfüllung im Tun treibt uns alle um.

 

Doch lass uns zunächst klären, was wir unter Erfüllung verstehen: Ich möchte heute keine großen Philosophen zu Rate ziehen, sondern versuche mich selbst in einer Definition. Erfüllung im Leben erfährst du, wenn du jeden Morgen aufwachst und dich auf den anstehenden Tag freust. Obwohl du weißt, an dem Tag stehen auch einige To Do`s auf der Liste wie Buchhaltung, Administration oder alltägliche Aufgaben wie den Müll rausbringen – egal; du freust dich auf den Tag. Im Prozess des Aufstehens flüsterst du dir vielleicht sogar noch ein paar motivierende Worte – oder wie wir Yogis das nennen - ein Mantra für den Tag zu. In dem du dich auf diese Weise motivierst, fühlst du eine innere Sicherheit, die dich trägt und die dir die Kraft gibt, auch souverän mit Herausforderungen umzugehen. Diese Kombination aus Selbstbewusstsein, Leichtigkeit und Optimismus ist für mich Erfüllung.

 

In anderen Worten, wenn du an einen Punkt kommst, an dem du dich weitestgehend optimistisch fühlst, die Aufgaben zu meistern, die dir auf deinem Weg begegnen, dann bist du von der Erfüllung nicht mehr so weit weg.

 

Selbstbewusstsein entwickeln

 

Lass uns zunächst auf das Selbstbewusstsein schauen. Wir leben in einer Zeit, in der meiner Meinung nach alles möglich ist. Allerdings ist uns das nicht immer bewusst. Oft hören wir im Arbeits- und Privatleben Sätze wie:

 

"Das schaffe ich nie." Oder: "Ich kann das nicht." Oder: "Mir wird das alles zu viel." Vielleicht kennst du solche Sätze auch. Denk mal einen Moment nach: Wie oft hörst du diese Sätze? Wo hörst du sie? Von wem hörst du sie?

 

Tipp 1: Schaffe Raum für positive Affirmationen

 

Rufe einen normalen Wochentag in deinem Leben auf und gehe diesen Tag gedanklich von morgens bis abends durch. An welchen Orten und zu welchen Zeitpunkten begegnen Dir diese Sätze "ich kann nicht", "ich glaube nicht", "ich schaffe nicht"? Welche Menschen in deiner Umgebung nutzen diese Sätze?

Versuche dich von den entsprechenden Orten, Zeitpunkten und Menschen zu entfernen. Schaffe Raum für deine positiven Affirmationen und Träume.

 

Glaub an dich

 

Ich habe schon immer davon geträumt ein eigenes Unternehmen zu gründen. Dabei war mir nie klar, wie dieses Unternehmen aussehen wird. Tief in mir habe ich immer gespürt, dass meine Leidenschaften reisen und schreiben sind. Außerdem wollte ich Menschen dabei unterstützen, in ihre eigene Liebe und Kraft zu treten. Ab einem gewissen Zeitpunkt hat sich mein Fokus dann auf Gründer und Führungskräfte gerichtet und ich habe mich zunehmend mit deren Fähigkeit zu innovieren beschäftigt.

Dieses Tablett aus verschiedenen Interessen und Ideen hat mich aber auch verwirrt: Einerseits hegte ich den Wunsch des Schreibens, Reisens und Unterstützens, andererseits gab es meine Forschung zu Innovation und Startups.

Meine größte Herausforderung lag darin, eine Ahnung zu bekommen, wie all das zusammen kommen könnte.

 

Als ich meine Leidenschaft für Yoga und Achtsamkeit entdeckt habe, war ich anfangs komplett verloren. Einerseits entstand in mir so viel Freude durch das, was ich durch das Yoga und die Achtsamkeit lernen durfte. Andererseits schien das alles so weit weg von den Themen, die mich eigentlich im Alltag bewegten. Zu der Zeit war wie gesagt die Gründung ein großer Traum. Yoga hat mir nach den ersten Momenten der Verwirrung und dem Gefühl der Verlorenheit bewusst gemacht, dass es ok ist, sich von Rahmen zu lösen. Dann würde ich eben kein fancy Berliner Gründer werden, sondern eine Unternehmerin in meinem eigenen Stil, die ihren Fokus auf Nachhaltigkeit, langsames Wachstum, eigenes Investment und vermutlich keinen Exit legen würde. Als ich damit zunehmend mehr einverstanden war, habe ich gemerkt, ich kann mich von einem Ideal bezüglich Startup und Gründung lösen, das lange meine Welt dominiert hatte.

Dieses Annehmen hat Ruhe gebracht und mir Raum gegeben, wahrzunehmen, in was ich gut bin. Als ich wieder angefangen habe mich zu loben, ist auch zunehmend mehr Selbstbewusstsein erwachsen. Viele dieser Tricks habe ich auch schon in anderen Blogs erwähnt, darum will ich mich an der Stelle gar nicht wiederholen.

 

Tipp 2: Du bist toll!

 

Nur eines ist mir ganz wichtig, dir heute mitzugeben. Halte dir immer wieder vor Augen wie toll du bist, was du alles kannst und was du schon erreicht hast. Egal was es ist: Freu dich darüber. Es ist vollkommen ok, sich ab und an einmal auf die Schulter zu klopfen. Und höre auf, dich mit anderen zu vergleichen. Du bist deine eigene Person. Du bist deine eigene Legion. Du bist super.

 

Hege und pflege deine Träume voller Optimismus

 

Seit ich denken kann, steht an meiner Kinderzimmerwand ein Zitat von Goethe:

 

"Unsere Wünsche sind Vorgefühle der Fähigkeiten, die in uns liegen, Vorboten desjenigen, was wir zu leisten imstande sein werden. Was wir können und möchten, stellt sich unserer Einbildungskraft außer uns und in der Zukunft dar; wir fühlen eine Sehnsucht nach dem, was wir schon im stillen besitzen. So verwandelt ein leidenschaftliches Vorausergreifen das wahrhaft Mögliche in ein erträumtes Wirkliches."

 

Du hast deine Träume aus einem bestimmten Grund. Es sind deine Träume, weil du dir diese Dinge vorstellen kannst. Mir ist aber absolut klar, dass wir alle an Punkte kommen, an welchen wir an diesen Vorgefühlen zweifeln oder uns eben nicht ganz sicher sind, was sie bedeuten. Gerade wenn man so einen bunten Mix an Vorgefühlen und Träumen hat, ist es nicht immer leicht, daraus Klarheit zu ziehen. Ich bin der Überzeugung, dass diese Unklarkeit und Unsicherheit vollkommen ok sind. Denn Träume ändern sich – sie entwickeln sich weiter. Nichts ist in Stein gemeißelt. So wie du als Mensch und Persönlichkeit wächst und wirst, bewegen sich auch deine Träume weiter.

Beim Annehmen dieser Aspekte hat mir ein Grundvertrauen auf die Verbundenheit mit dem großen Ganzen geholfen. Ab einem gewissen Zeitpunkt habe ich mir immer wieder liebevoll und ohne Druck zugeflüstert: „Du hast einen Grund. Dein Leben hat einen Grund. Du bist etwas Besonderes.“

 

Vielleicht waren es diese Mantras, vielleicht war es das Yoga, vielleicht auch die Kombination. Auf jeden Fall hatte ich eines Tages die Idee, Yoga und Achtsamkeit mit Innovation und Entrepreneurship zu kombinieren. Als diese Idee entstand, habe ich auch gemerkt, wie das Feuer wieder anfing zu lodern. Dieses Feuer der Leidenschaft brennt in jedem von uns. Darum bitte ich dich: Vertrau auf deine Kraft. Vertrau auf dein Feuer. Vertrau auf deine Träume.

 

Tipp 3: Wovon träumst du?

 

Frag dich voller Vertrauen: Wovon träumst du? Was siehst du? Wo siehst du dich?

Nimm dir die Zeit diese Fragen zu erforschen. Schreib oder male auf was du siehst. Hänge dir das Bild an die Wand und nimm dir jeden Tag ein paar Minuten Zeit es zu betrachten. Vielleicht möchtest du es auch ab einem gewissen Zeitpunkt ergänzen. Nur zu. Hab Vertrauen darauf, dass du diese Dinge aus einem bestimmten Grund siehst. Dein Unterbewusstsein leitet dich. Es wird dir auch die Vorstellungskraft und Kreativität geben, die nötig sind, um deine Wünsche in die Realität umsetzen zu können.

 

Leichtigkeit - Harte Phasen als Lehrmeister annehmen

 

Wie fühlt sich das an, wenn du dir zuflüsterst: Hey, glaub an deine Träume! Du kannst es. Du darfst es. Du darfst deine Flügel ausbreiten und fliegen!

Ich finde das klingt toll. Wenn ich das sage, schlägt mein Herz gleich ein bisschen schneller und es fühlt sich fast an als wären da kleine Schmetterlinge in meinem Bauch. Ich glaube, so fühlt sich auch eine Kombination aus Optimismus und Selbstbewusstsein an. Wer weiß, vielleicht sind diese zwei Zutaten ja auch deine Wegweiser zu mehr Erfüllung im Leben.

 

Ich fühle mich gerade erfüllt mit meinem Leben. Letzte Woche lag ich auf einer Bank in einem wunderschönen Park und habe den ziehenden, weißen Wolken am blauen Himmel zugeschaut. Dabei sind mir kleine Tränchen die Wange hinunter gerollt. Nicht weil ich traurig war, sondern weil ich so dankbar und glücklich war. Ich war einfach glücklich an diesem Ort sein zu dürfen, eine Pause machen zu können und voller Freude ein Teil dieser schönen Welt sein zu dürfen.

 

Leicht lächelnd ist mir dann das Lied „Happy“ eingefallen. Because I am happy…. Come along, if you feel that`s what you wanna do.

 

Ist es das, was du tun möchtest? Möchtest du happy sein! Dann tu es! Sei happy, sei erfüllt!

 

Und vor allem: Sei du selbst. Vertraue auf deinen Weg, deine Wünsche und auf deinen Grund. Du bist hier aus einem bestimmten Grund. Erlaube dir Leichtigkeit.

Für mich ist Leichtigkeit sehr eng verbunden mit Glück und Dankbarkeit. Leichtigkeit bedeutet über sich selbst lachen können, nicht immer alles so ernst zu nehmen und nicht zu viel nachzudenken. Einfach machen. Einfach tun. Die Fragen kommen lassen und sie wieder ziehen lassen im Vertrauen, dass auch die richtigen Antworten kommen, wenn du sie benötigst.

 

Wenn du auf deinen eigenen Lebensweg zurückblickst, hast du bestimmt schon so einige Herausforderungen gemeistert, oder? Irgendwie ging es immer weiter. Meistens ziehen wir aus besonders großen Schwierigkeiten und harten Lebensabschnitten neue Erkenntnisse und Kraft.  Ich glaube, auch das Wissen, dass du tiefe Täler durchschritten hast und immer wieder zu einem wunderschönen Berggipfel gekommen bist, schafft Leichtigkeit. Diese Täler sind wie wunderbare Lehrer. Auch wenn wir es im Moment der harten Wanderung durch das Tal nicht immer so empfinden. Im Gegenteil: Alles ist hart, anstrengend und man sehnt sich einfach nur nach dem Ende des Pfades. Aber das Ende kommt immer und danach geht es aufwärts. Leider vergessen wir meistens im Tal uns auf die tolle Aussicht auf dem Gipfel zu freuen. Wir vergessen außerdem, dass wir ein Recht darauf haben, ganz viel Zeit auf dem Gipfel zu verbringen.

 

Ich gebe zu: Ich selbst habe das auch hin und wieder vergessen. Als ich im letzten Jahr in eine Phase von Burn-out und Depression gefallen bin, habe ich tagelang einfach nur Dunkelheit gesehen. Da war kein Licht, kein Ende des Tals. Ich habe mich in dieser Situation gefangen gefühlt. Bis ich eines Tages beschlossen habe, dass es reicht und dass ich stark genug bin, meine Träume anzugehen. Diese Phase war sehr zehrend und manchmal habe ich nicht mehr an ihr Ende geglaubt. Aber wenn ich heute darauf zurück schaue, gibt mir dieser dunkle Abschnitt in meinem Leben sehr viel Kraft. Ich habe in dieser Zeit viel über mich selbst gelernt. Ich habe gelernt, Dinge loszulassen und anzunehmen. Ich habe gelernt, die guten Augenblicke im Leben noch mehr wertzuschätzen. Und ich habe gelernt zu lachen, wenn ich eigentlich nur noch weinen wollte.

 

Tipp 4: Schöpfe aus deiner Leichtigkeit!

 

Nimm dich selbst und andere nicht zu ernst. Das beziehe ich insbesondere auf Herausforderungen und Schwierigkeiten. Nicht jedes Problem, nicht jede Sorge ist es wert, direkt angegangen zu werden. Manchmal kann man einfach mal abwarten und schauen, ob sich eine Schwierigkeit wieder auflöst, wenn man ihr positive Gedanken statt sorgenerfüllter schenkt.

 

Ich glaube fest daran, dass du wählen kannst, welche Täler du durchschreitest. Erlaube dir darum „Nein“ zu sagen und Grenzen aufzuzeigen. Ich beziehe hier das „nein“ sagen auf Herausforderungen und Menschen, die dich umgeben. Oft verbinden wir unsere sozialen Beziehung mit sehr vielen Verpflichtungen. Diese Verpflichtungen zehren und können dich von deinen Träumen ablenken. Versuche dich darum bewusst mit starken Menschen zu umgeben, die mit dir deine Leidenschaften feiern und voller Freude zusammen mit dir wachsen.

 

Sprich mit ihnen über deine Ideen. Egal wie verrückt: Es sind deine Ideen und je mehr und je verrückter umso besser. Das ist dein Leben und du bist dein eigener Künstler. Nimm dir deine Farbpallette und erlaube dir, deinen eigenen Gestaltungsraum komplett auszukosten.

 

Es ist ok, glücklich und erfüllt zu sein

 

Für manche bedeutet das, Glück in der Erfüllung ihres Tuns zu finden. Für andere bedeutet es nichts tun. Für wieder andere bedeutet es etwas ganz anderes.

Du hast die freie Entscheidung darüber. Für mich ist Erfüllung eine wundervolle Kombination aus Selbstbewusstsein, Optimismus und Leichtigkeit.

 

Wie du dort hin kommen kannst, fasse ich dir noch mal in den Tipps zusammen:

 

Tipp 1: Umgib dich mit Menschen, die dich stärker machen und gehe voller Selbstbewusstsein durch`s dein einzigartiges Leben.

 

Tipp 2: Du bist toll. Das darfst du dir immer wieder sagen, indem du dir all deine wundervollen Stärken vor Augen hältst.

 

Tipp 3: Verbinde dich voller Vertrauen mit deinen Träumen.

 

Tipp 4: Schöpfe aus deiner Leichtigkeit. Nimm dich selbst nicht so ernst und sei happy.

 

Lache, lebe, liebe! Es ist dein Leben und du bist dein eigener Künstler.

 

 

Ich danke dir von ganzem Herzen, dass du heute Teil dieser LebensLiebe-Folge zu Erfüllung warst. Vielen vielen Dank. Es war so schön, diese Gedanken mit dir teilen zu dürfen.

 

Love and light***

Deine Martina

 

 

Hier geht`s zum LebensLiebe - Podcast “Erfüllung”.

 

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