blog lebensliebe

Dankbarkeit – eine Quelle von Präsenz und Glück (LebensLiebe Folge 5)

January 23, 2018

 

 

In diesem Blog lernst du…

 

… wie du dir selbst gegenüber milder und dankbarer wirst.

… wie kleine Symbole der Dankbarkeit ihre Kraft entfalten und Präsenz schaffen.

… wie schön es ist Dankbarkeit zu teilen.

 

 

Wir alle schwanken auf der bunten Palette der Gefühle

 

Kennst du diese Schwankungen von Zufriedenheit zu Unzufriedenheit, von Glücksgefühl zu Traurigkeit, von Energie hin zur Erschöpfung? Ich gestehe, ich wandere diese Bandbreite der Emotionen regelmäßig ab. Auch wenn ich jeden Morgen versuche zu meditieren, bewusst zu atmen und regelmäßig eine Yogastunde einbaue, die Klaviatur der Gefühle ist mein ständiger Begleiter. Es gibt auch Tage, an welchen ich mich frage: Wieso bin ich nicht ausgeglichener? Warum finde ich nicht mehr Ruhe? Warum kann ich nicht einfach mal nur happy sein?

Genau dieser schwatzende Kopf, das Citta Vritti wie die Yogis es nennen, ist ein enger Begleiter der Unzufriedenheit.

Schon darum sollten wir bewusst Dankbarkeit üben.

 

Wissenschaftlich erwiesen: Dankbarkeit schafft Glück und Zufriedenheit

 

Als ich mich mehr mit Dankbarkeit beschäftigt habe, bin ich über einige tolle Studien gestolpert.

Wusstest Du, dass sich Dankbarkeit positiv auf die Gesundheit, deine Zufriedenheit und vieles mehr auswirken kann?

 

Dankbarkeit ist ein Glücksgefühl, das erfüllt. Dabei bestätigen diverse Studien, ein höheres Level an Dankbarkeit bewirkt mehr Zufriedenheit mit dem, was man hat. In der buddhistischen Philosophie heißt es: Take life as it is. Akzeptiere was ist. Denn du kriegst immer genau die Aufgaben und Herausforderungen im Leben, die du auch bereit bist zu meistern.

Doch alles zu nehmen, wie es ist und einfach dankbar dafür zu sein, ist nicht leicht. Genau diese Dankbarkeit bewirkt Akzeptanz, Gelassenheit und ein geringeres Stresslevel. Wer es also schafft, mehr Dankbarkeit für den aktuellen Augenblick zu finden, ist ruhiger. Innere Ruhe ist etwas Wundervolles. Sie macht den Atem länger, den Moment erfüllter und erhöht die Präsenz. Wenn ich dankbar bin, bin ich eher fähig präsent zu sein mit dem Leben wie es gerade ist.

Eine Studie der University of Manchester zeigt zudem, dass Menschen mit einem Dankbarkeitsjournal deutlich längere Tiefschlafphasen hatten, folglich weniger lang am Morgen snoozen mussten und ausgeruhter in den Tag gestartet sind. Wer dankbar ist, schläft also besser.

Noch spannender: Wer dankbar ist, fühlt sich sicher im Leben, weil er oder sie weiß wofür er/sie dankbar ist. In Folge steigt das Selbstwertgefühl.

 

Der bewusst entzündete Funken der Dankbarkeit verbessert somit den Schlaf, erhöht die Präsenz und Gelassenheit, und wirkt sich positiv auf das Selbstbewusstsein und eine optimistische Lebenseinstellung aus. Ich könnte dieses Spiel weiterspielen und daraus ableiten: Wer dankbar ist, ist auch belastbarer und weniger selbstzentriert (was übrigens noch weitere Studien bestätigen). Aber ich denke, wir haben bereits gemerkt: Dankbarkeit ist eine gute Sache. Sie macht uns langfristig happy.

 

All die Effekte, die ich gerade benannt habe, führen auch dazu, dass der dankbare Mensch deutlich geringere materialistische Ansprüche hat. Wenn du bewusst und voller Dankbarkeit durch das Leben gehst, richtest du auch deine Aufmerksamkeit mehr auf das, was wirklich wichtig ist. Der Fokus verändert sich. Der dankbare Mensch wird weniger gesteuert durch das, was ich vereinfacht Materialismus- und Statusdruck nenne — also das viele haben-müssen von Dingen, die nach außen ausdrücken, wer wir sind und wo wir in der Gesellschaft stehen. Gleichzeitig entsteht mehr Raum für Werte wie Freundschaft, Familie und Partnerschaft.

 

Doch wie können wir nun diese Dankbarkeit wirklich zu einem Teil unseres Lebens machen?

 

Vielleicht kann dir die folgende kleine Geschichte ein paar Anregungen geben:

 

Die Geschichte einer alten weisen Frau und die Glücksbohnen

 

Eine sehr alte, weise Frau verließ ihr Haus nie, ohne vorher eine Handvoll Bohnen einzustecken.
Sie tat dies nicht, um unterwegs die Bohnen zu kauen.

Nein, sie nahm die Bohnen mit, um so die schönen Momente des Lebens besser zählen zu können.

Für jede Kleinigkeit, die sie tagsüber erlebte – zum Beispiel einen fröhlichen Schwatz auf der Straße, ein köstlich duftendes Brot, einen Moment der Stille, das Lachen eines Menschen, eine Berührung des Herzens, einen schattigen Platz in der Mittagshitze, das Zwitschern eines Vogels – für alles, was die Sinne und das Herz erfreut, ließ sie eine Bohne von der rechten in die linke Jackentasche wandern.

Manchmal waren es auch zwei oder drei Bohnen, die auf einmal den Platz wechselten.

Abends saß die weise Frau zu Hause am Kamin und zählte die Glücksbohnen aus der linken Jackentasche. Sie zelebrierte diese Minuten. So führte sie sich vor Augen, wie viel Schönes ihr an diesem Tag widerfahren war, und freute sich darüber.

Sogar an den Abenden, an denen sie nur eine einzige Bohne zählte, war jeder Tag für sie ein glücklicher Tag – es hatte sich gelohnt, ihn zu leben.

(Verfasser unbekannt)

Eine weise Freundin hat mich auf diese Geschichte hingewiesen und Ich finde sie wirklich bewegend. Sie erinnert uns daran, dankbar für die kleinen Momente im Tag zu sein.

 

Die Unzufriedenheit – unser ständiger Begleiter

 

Doch die Unzufriedenheit liegt manchmal wie ein Filter über unserer Wahrnehmung. Sie filtert die bunten Farben der Dankbarkeit und das Schillern glücklichen kleinen Augenblicke heraus. Was bleibt ist eine farblose Tristheit, die tendenziell zu mehr Unzufriedenheit führt.

Unzufriedenheit kann so vieles sein. Ich würde gerne einige Beispiele aus meinem Leben mit Dir teilen. Ich habe mich sehr oft unzufrieden mit mir selbst gefühlt. Seit ich denken kann, hatte ich immer das Gefühl nicht hübsch genug zu sein. Ich war unzufrieden mit mir selbst, habe mich im Spiegel immer als zu dick wahrgenommen. Das führte zu vielen Momenten der Unsicherheit.

Unzufriedenheit im Job war auch immer so ein Thema. Ich bin oft in Meetings gesessen und fragte mich: „Kannst Du nicht mal was Smartes sagen?“ „Verstehst du nicht, was hier vor sich geht?“ „Bist Du nicht on top der aktuellen Forschungs- und Arbeitsthematiken?“ Infolge dieser Fragen kamen noch mehr Zweifel: „Kann es sein, dass du vielleicht nicht im richtigen Job bist?“ „Kann es sein, dass du zu wenig leistest?“

Vielleicht kennt ihr diese Spirale der Unzufriedenheit? In solchen Situationen, habe ich mich oft mit Kollegen verglichen und mich zunehmend schlechter gefühlt. Unter Unzufriedenheit leidet auch das Selbstbewusstsein. Denn wer vertritt schon selbstbewusst seine Meinung, wenn er eigentlich an sich zweifelt?

Unzufriedenheit kenne ich auch aus Spaziergängen durch die Stadt. Da läuft man an den bunten Schaufenstern vorbei und jedes zweite Fenster suggeriert: „Vielleicht solltest du das haben?“ Mehr noch: „Vielleicht solltest du das haben, weil es vermittelt, dass du etwas erreicht hast im Leben.“ Dann kommt ganz schnell der nagende Gedanke: „Habe ich denn etwas erreicht?“

 

Sei dir selbst dankbar

 

Genau hier kommt für mich die Dankbarkeit ins Spiel.

 

Was mir in Bezug auf meine körperliche Unzufriedenheit sehr geholfen hat, waren Sport und ein kleiner Schicksalsschlag.

Yoga ist zu meinem Sport geworden. Ich habe durch das Yoga das Bewusstsein für mich und meinen Körper entdeckt. Yoga hat mich gelehrt Muskeln zu spüren, von welchen ich nicht mal wusste, dass es sie gibt. Anfangs war diese Wahrnehmung vor allem bedingt durch richtig tiefe Muskelkater, irgendwann aber durch die Yogaübungen selbst. Das hat mich fasziniert und ich war zunehmend dankbarer für die tiefe Kraft, die in meinem Körper steckt.

Je mehr dieses Bewusstsein und diese Freude gewachsen sind, desto mehr Respekt habe ich auch meinem Körper gezollt. Immer öfter dachte ich mir: „Wow, lieber Körper, vielen Dank, dass du mich jeden Tag durch dieses Leben trägst und dass du mir manchmal aufzeigst, wenn ich eine Pause machen soll.“

 

Noch faszinierter war ich von meinem Körper als ich mir bei einem Fahrradunfall den linken Fußknöchel (Tibia und Fibula – für die Fachleute) gebrochen hatte. Da ist dieser Fuß ab und du siehst erst mal eine Linkskrümmung deines Fußes bei der du dir denkst: „Oh Gott, jetzt ist alles vorbei.“

Aber das war nur der erste Moment. Denn nach den Operationen und der Überwindung der ersten tiefen Erschöpfung nach der Narkose ist in mir viel Kraft gewachsen. Ich war absolut positiv, dass die Heilung gut verlaufen würde und habe meinem Körper voller Bewunderung und Dankbarkeit zugeschaut, wie er die gebrochenen Knochen zusammenwachsen ließ. Natürlich hatte er dabei die Hilfe vieler Schrauben, guter Ärzte und Physiotherapeuten, aber viele kleine Heilungswunder hat er selbst vollbracht. Diese Faszination über die Kräfte meines Körpers haben viel der Unzufriedenheit ausradiert. Was blieb war eine tiefe Dankbarkeit.

 

Die Unzufriedenheit mit mir selbst im Arbeitsleben war eine andere Sache. Aber auch das ist über die Jahre deutlich besser geworden. Denn ich habe eines Tages bewusst angefangen, mich selbst zu loben – nicht überschwänglich, aber regelmäßig. Ich habe mir To Do-Listen geschrieben und am Ende des Tages gesagt: „Schau was du heute wieder alles geschafft. Toll.“ Dieses Lob habe ich mit einem kleinen, imaginären Schulterklopfen begleitet.

Eine andere Maßnahme in diesem Kontext war es, die To Do-Listen einigermaßen realistisch zu halten. Darum habe ich versucht nur darauf zu schreiben, was ich wirklich an einem Tag schaffen kann. Alles andere kommt bis heute auf die Longlist für die Woche. Das erleichtert 1. die Zeiteinteilung und 2. das „nein sagen“ gegenüber anderen Anfragen.

Als ich dieses Loben angefangen habe, bin ich mir selbst gegenüber milder und auch dankbarer geworden. Auch habe ich begonnen, meine erreichten Ziele anders zu kommunizieren. Mir ist es durch diese kleinen Massnahmen tatsächlich leichter gefallen, meine Erfolge positiv darzustellen. Ich glaube heute, positive Kommunikation führt automatisch auch zu mehr Wertschätzung von Kollegen und Chefs – denn wir tendieren dazu das Verhalten des Gegenübers zu spiegeln. Wenn du also zufrieden mit dir selbst bist, deine Arbeit wertschätzt und Dankbarkeit gegenüber dir selbst lebst, kommt das auch von anderen zurück. Gleichzeitig wirst du den anderen gegenüber milder, wertschätzender und dankbar für ihre Arbeit, Zeit und Leistung.

 

Tipp 1: Sei dir selbst dankbar.

 

Klopf dir selbst regelmäßig auf die Schulter und sage dir liebevoll:

„Ich bin mir dankbar für alles, was ich jeden Tag erreiche. Ich bin meinem Körper dankbar, weil er mich jeden Tag durch dieses Leben trägt.“

Versuche diese Dankbarkeit gegenüber dir selbst zu einem Teil deiner Routine werden zu lassen, die du am Ende eines Arbeitstages oder kurz vor dem Einschlafen mit einbaust. Du wirst merken, deine Zufriedenheit wird deutlich steigen.

 

Dankbarkeit für schwierige Situationen

 

Leider stellt uns das Leben auch manchmal vor Herausforderungen. In meinem Fall war das ein Unfall. Das sind schwierige Situationen, die viel Kraft und oft über lange Zeit unseren ganzen Optimismus erfordern. In der Heilungsphase nach meinem Unfall brauchte ich zunächst viel Geduld mit mir selbst. Nichts funktionierte so schnell, wie ich das gewohnt war. Ich konnte nicht schnell in die Küche oder ins Badezimmer laufen. Stattdessen brauchte ich anfangs einen Rollstuhl und später die Krücken – beide Mittel waren deutlich langsamer als meine Beine. Ich war auch weniger flexibel. Ich brauchte Unterstützung in alltäglichen Dingen wie dem Wäsche waschen, Putzen oder Einkaufen. Auch für Besuche bei Ärzten und Physiotherapeuten war ich auf die freundlichen Taxifahrer in meiner Familie angewiesen, die mich immer wieder von A nach B gebracht haben.

Zu Anfang war es gar nicht so einfach, die eigene Langsamkeit zu akzeptieren und von der Hilfe vieler lieber Menschen abhängig zu sein. Aber irgendwann habe ich gemerkt, diese Situation ist ein wunderbarer Lehrmeister. Man denkt, Gesundheit ist selbstverständlich bis sie plötzlich nicht mehr da ist. Wenn sie dann für den Augenblick geht und der Körper mit seiner ganzen Heilkraft eintritt, beginnt man zunehmend mehr in sich hineinzuhören. Ich habe in dieser Zeit gelernt meine Langsamkeit zu akzeptieren, weil Ungeduld sowieso nur behinderte. Ich habe auch gelernt präsent mit dem Schmerz zu sein und durch ihn durch zu atmen. Vor allem in den Nächten, in welchen man allem am meisten ausgeliefert war, habe ich versucht, weder den Schmerz noch die Situation zu bewerten, sondern alles zu nehmen wie es war. In dieser Präsenz sind mir plötzlich so viele kleine Schönheiten, die das Leben bereithielt, bewusst geworden.

Ich war nicht mehr ungehalten über meine eigene Hilflosigkeit, sondern habe wahrgenommen, wie sehr sich meine Familie manchmal gefreut hat, für mich da zu sein. Da war viel mehr Zeit füreinander, weil ich nicht wie sonst arbeiten oder zum nächsten Termin musste. Die Freude, die wir in diesen Momenten geteilt haben, kann man mit nichts aufwiegen. Ich war auch meinen Ärzten und Physiotherapeuten dankbar für ihre Bemühungen und habe gemerkt, sie machen nicht nur ihren Job, sondern sie kümmern sich ehrlich um mich. Ab einem gewissen Zeitpunkt konnte ich dem Unfall selbst dankbar sein. Er hat mir beigebracht, dass Präsenz eine wunderbare Hilfe ist auch in schlechten Zeiten das Gute zu finden.

 

Ich wünsche mir definitiv keinen weiteren Unfall und bin unglaublich froh, dass ich nach vielen schmerzhaften Jahren relativ schmerzfrei durch die Welt laufen darf. Doch ich weiß auch, das Leben stellt uns jeden Tag vor kleine und größere Herausforderungen. Eine Herausforderung kann der Verlust eines geliebten Menschen sein. Vielleicht musstest du dich bereits von deiner geliebten Oma oder dem Opa verabschieden? Vielleicht hast du dich von sehr engen Freunden entfernt, weil ihr euch auseinander gelebt habt? Möglicherweise gehst du gerade durch eine schmerzliche Trennungsphase von einem früheren Partner? Es ist definitiv nicht leicht in solchen Zeiten dankbar zu sein.

Aber es gibt Möglichkeiten, die dir dabei helfen können. Denn was immer bleibt, ist die Dankbarkeit für schöne, gemeinsame Zeiten. Erinnerungen mit geliebten Menschen sind Orte, an die du jederzeit zurück kehren kannst. Vielleicht hat dir deine Oma ein paar tolle Rezepte beigebracht und wenn du ihre Speisen kochst, wird die Oma wieder zu einem Teil deines Jetzt. Erlaube dir in solchen Augenblicken dankbar und verbunden zu sein.

 

Dankbarkeit ist eine Gelegenheit, die Freude am Leben am Schopf zu packen und bewusst in den aufkommenden Glücksgefühle zu schwelgen.

 

Tipp 2: Etabliere Symbole der Dankbarkeit in deinem Alltag

 

Stelle kleine Symbole wie eine Kerze auf. Gib der Kerze einen Satz der Dankbarkeit mit wie „Ich bin dankbar für die vielen schönen Familienabende, die ich mit meinen Großeltern hatte.“

 

Gib deiner Dankbarkeit eine Stimme 

 

Nichts im Leben ist selbstverständlich und je mehr uns das klar ist, desto mehr schätzen wir die kleinen Wunder unseres Daseins. Das Tolle an der Sache ist: Dankbarkeit kann man üben. Laut der Neurowissenschaften entstehen im Gehirn in ca. 9 Wochen neue neuronale Strukturen, die nachhaltig verändertes Verhalten repräsentieren. Wir alle kennen den Spruch: Übung macht den Meister. Das erklärt, warum.

Bruder Steindl-Rast spricht in vielen Videos und Interviews auf sehr liebevolle Weise von Dankbarkeit. Dabei unterscheidet er zwischen „Gratitude“ – Dankbarkeit und „Thanksgiving“ – Dank Ausdruck verleihen. Laut dem Benedektinermönch beziehen wir uns dabei auf verschiedene Erfahrungen. Zu Anfang ist dieser Augenblick, in dem uns Dankbarkeit bewusst wird. Wie eine Quelle sprudelt Dankbarkeit gemischt mit Aufregung in uns hoch und erfüllt uns mit Glück. Diese Quelle des Glücks und der Dankbarkeit ist dann einfach da und hebt uns auf eine Wolke der Zuversicht. Erst im nächsten Schritt wird uns die Dankbarkeit wirklich bewusst. Ich habe sehr oft Momente, in welchen ich die Welt umarmen und einem Menschen, den ich sehr gerne habe sagen möchte: „Schön, dass es dich gibt.“ Vielleicht meint Bruder Steindl-Rast das mit Thanksgiving. In dem Moment, in dem wir einem anderen Menschen bewusst unsere Dankbarkeit ausdrücken, teilen wir dieses Glücksgefühl und diese sprudelnde Quelle.

So schwer ist es auch gar nicht, Dankbarkeit auszudrücken, oder? Wann hast du das letzte Mal deiner Mama oder deinem Papa „danke“ dafür gesagt, dass sie in Gedanken immer bei dir sind?

Danke sagen ist wie das Teilen eines wundervollen Cocktails aus Glück, Zufriedenheit und Präsenz.

 

Tipp 3: Drücke deine Dankbarkeit bewusst aus.

 

Sage deinen Lieben öfter mal Dankeschön. Bring das kleine Wort „Danke“ auch in deinen beruflichen Alltag ein. Deine Kollegen werden sich freuen und wer weiß, vielleicht hallt die Dankbarkeit 1000fach zurück.

 

Ein abschliessender Gedanke, den ich zum Ausdruck von Dankbarkeit habe: Lass uns doch unsere Social Media-Kanäle dafür nutzen. Wenn wir schon ständig conntected sind und alles mit der Welt teilen, warum nicht auch die positive Energie von Dankbarkeit. Essen, Leben, schöne Dinge: Es gibt so vieles, wofür es sich lohnt dankbar zu sein. Teile deine Dankbarkeit mit anderen und lass dich von der Dankbarkeit anderer inspirieren.

 

Denn wie Melody Beattie Dankbarkeit so schön zusammenfasst:

 

Gratitude makes sense of your past, brings peace for today, and creates a vision for tomorrow.

(Melody Beattie)

 

Dankbarkeit verleiht der Vergangenheit Sinn, schafft Frieden in der Gegenwart und kreiert eine Vision für die Zukunft. Sie hilft inne zu halten und sich Zeit zu nehmen und den Augenblick zu geniessen, bevor er vorbei ist.

 

Hier noch eine Zusammenfassung der Tipps:

 

Tipp 1: Sei dir selbst dankbar. Klopf dir regelmäßig auf die Schulter und sag dir: Ich bin mir dankbar für alles, was ich jeden Tag erreiche.

 

Tipp 2: Stelle kleine Symbole der Dankbarkeit wie eine Kerze auf.

 

Tipp 3: Sage deinen Lieben öfter mal Dankeschön und bringe das kleine Wort „Danke“mehr in deinen beruflichen Alltag ein.

 

 

Vielen Dank, dass du dir Zeit genommen hast, um mit mir gemeinsam zu dankbar zu sein. Vielleicht können wir auch gemeinsam anderen inspirieren, mehr Dankbarkeit zu zelebrieren und so glücklicher, entspannter und optimistischer zu werden.

 

In diesem Sinne: Lebt ein wenig. Liebt ein wenig. Lacht ein wenig. Und geniesst das Wissen, dass das Leben einfach so schön sein kann.

 

Love and light***

Martina

 

Hier noch ein paar spannende Links:

 

How gratitude helps you sleep at night 

Diverse Studien zu den positiven Effekten von Dankbarkeit.

 

Bruder Steindl-Rast über Dankbarkeit 

Ein bewegendes Interview über Gratitude und Thanksgiving.

 

Und hier der Podcast zum Nachhören (auch auf iTunes verfügbar!)

 

 

 

 

 

 

 

Please reload

Featured Posts

Lebenszeit - Jeder Tag ist ein Geschenk

December 4, 2018

1/9
Please reload

Recent Posts